Zielsetzungen

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem psychologischen Behandler entsteht eventuell erstmalig die Öffnung und Darlegung der bestehenden Problematik. Auf dieser Basis soll es dem Patienten ermöglicht werden, eine Annahme und schließlich besseres Verständnis seiner Erkrankung zu erlangen. Aus der Erarbeitung eines individuellen Störungsmodells und durch psychotherapeutisches Fachwissen können wirksame Interventionsmöglichkeiten abgeleitet werden.

Die subjektiv spürbare Reduktion der Angst verbunden mit einer zunehmenden Aufgabe eines Vermeidungsverhaltens ist das Kernziel dieses Therapieprozesses. Die Patienten werden damit in die Lage versetzt, an die vor der Erkrankung vorliegende Lebensqualität anzuknüpfen. Die Gefahr zur Ausweitung der Störung in eine begleitend somatisierende Form oder etwa des Suchtmittelmissbrauches wird begrenzt.