Zielsetzungen

Die empfundene Hilf- und Hoffnungslosigkeit soll zugunsten einer gewachsenen Überzeugung, an der eigenen Situation und dem emotionalen Zustand etwas ändern zu können, allmählich abgebaut werden. Anhand des erarbeiteten Überblicks über die zugrundeliegenden Problematiken werden Perspektiven zur Veränderung der Gegenwart und Zukunft sichtbar, was dem dysphorischen Zustand entgegen wirken kann. Das Probieren der ersten Lösungsschritte findet wohlmöglich schon im Kliniksetting statt, so dass darüber Zuversicht über die Wirksamkeit der geplanten Schritte entsteht. Das Prinzip zur Veränderung der depressiven Kognitionen ist erkannt und kann fortgeführt werden. Die Wiederaufnahme und Fortführung positiv erlebter Aktivitäten kann mithilfe der vorher besprochenen Rückfallprophylaxe mit einer höheren Wahrscheinlichkeit genutzt werden.

Es muss angesichts der Vielfältigkeit der Ursachen abschließend geprüft werden, inwieweit die erreichte Stabilisierung grundlegend genug und nachhaltig ist. Bei anderslautender Einschätzung wird eine Weiterbehandlung im ambulanten Rahmen vorbereitet.