Unsere Reha-Ergebnisse

Wir wollen vor allem eins: dass unsere Behandlungen positive Wirkung bei unseren Patienten zeigen. Jeder Patient, der unsere Klinik verlässt, soll am Ende des Klinikaufenthaltes seine persönlichen Rehabilitationsziele erreicht haben. Unsere Behandlungsergebnisse prüfen wir mit verschiedenen medizinisch und wissenschaftlich anerkannten Messverfahren. Die Ergebnisse zeigen, dass wir Erfolg damit haben.

Die Ergebnisqualität der Rehabilitation wird mit Hilfe von medizinischen Assessments gemessen.Diese werden bei Aufnahme und Entlassungen erhoben und einander gegenübergestellt. Nachfolgend finden Sie eine Erläuterung der Messverfahren für die entsprechenden Indikationen.

Orthopädie und Endoprothetik
Zur Dokumentation des Therapieerfolges wird bei allen orthopädischen AHB-Patienten mit Knie- oder Hüftgelenkersatz der Staffelstein-Score erhoben. Der Staffelstein-Score ist ein wissenschaftlich evaluiertes Messinstrument und bewertet die Schmerzsituation, die Fähigkeiten im täglichen Leben (Schuh- und Sockenanziehen, Hygieneverrichtungen, Aufstehen vom Bett oder Stuhl, Gehstrecke, Einsatz von Gehhilfen, Treppensteigen und Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel) sowie die Bewegungs- bzw. Kraftentwicklung.

Der Timed-"Up & Go"-Test dient zur Beurteilung der Mobilität. Hierfür wird die Zeit gemessen, die ein Patient benötigt, um aus einem Stuhl aufzustehen, 3 Meter zu gehen, sich umzudrehen, zurückzugehen und sich wieder hinzusetzen. Der Timed Up and Go-Test ist ein fundierter Performance-Test zur Mobilitätsmessung, der auch zu Verlaufskontrollen der therapeutischen Maßnahme eingesetzt wird. Die Erfassung erfolgt durch den behandelnden Physiotherapeuten bei der Aufnahme und bei der Abschlussbehandlung.

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Kardiologie
Der 6-Minuten-Geh-Test wird bei allen internistischen Patienten, die mit kardiopulmonalen Erkrankungen in die Klinik kommen, durchgeführt. Der 6-Minuten-Geh-Test ist ein international anerkanntes Verfahren zur Messung der kardiorespiratorischen Belastbarkeit. Gemessen wird die in 6 Minuten max. zurückgelegte Gehstrecke in Metern. Im Vergleich mit Normalwerten, die von Körpergröße, -Gewicht, Alter und Geschlecht abhängen wird deutlich, wie belastbar der Patient ist und wie sich die Belastbarkeit während seines Aufenthaltes verändert.

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Neurologie
Der Barthel-Index ist ein anerkannter Index zur Bewertung der alltäglichen Fähigkeiten und dient der systematischen Erfassung von Selbständigkeit beziehungsweise Pflegebedürftigkeit. Bei einem Punktwert von maximal 0 Punkten liegt eine vollständige Pflegebedürftigkeit und bei maximal 100 Punkten volle Selbständigkeit vor.

Der Berg Balance Skala ist ein bekanntes Assessment zur der Balancefähigkeit und des Sturzrisikos (in zumeist statischen Positionen). Die maximale Punktzahl beträgt 56 Punkte (sehr gutes Gleichgewicht). Patienten mit einem Punktwert zwischen 30 und 45 Punkten haben ein erhöhtes Sturzrisiko.

Der Dynamic Gait Index misst die Balance beim Gehen und die Fähigkeit, das Gehen an verschiedene Erfordernisse anzupassen. Die maximale Punktzahl beträgt 24 Punkte. Bei 19 Punkten und weniger besteht ein erhöhtes Sturzrisiko.

Der Rivermead Mobility Index ist ein Assessment, um die Körperbeweglichkeit zu messen. Die max. Punktzahl beträgt 15 Punkte.

Der Timed-„Up & Go”-Test ist ein Performance Test zur Mobilitätsmessung. (Aufstehen aus dem Sitz, 3 Meter hin und zurückgehen, hinsetzen). Bei einem Zeitwert < 10 Sek. liegt eine uneingeschränkte Alltagsmobilität und bei Werten > 30 Sek. eine ausgeprägte Mobilitätseinschränkung mit Interventions-/ Hilfsmittelbedarf vor.

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Psychosomatik
Die revidierte Version des Beck Depressions-Inventars II (BDI-II) ist ein durch internationale Studien untersuchter Selbstbeurteilungsfragebogen, der die Bestimmung der Schwere einer Depression ermöglicht. Der Test wird allen psychosomatischen Patienten, die einen Mindestaufenthalt von 4 Wochen haben, zu Beginn der Behandlung als auch vor der Entlassung vorgelegt. Bei Patienten, die bei der Aufnahme unauffällige Werte zeigten (d. h.kleiner als 8) entfällt die erneute Vorgabe. Die Erfassung erfolgt durch den zuständigen Psychologen.

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